Wenn Sie eine eigene Website ins Internet stellen wollen, benötigen Sie einen sogenannten Webhoster. Er bietet Ihnen auf seinen Servern den nötigen Speicherplatz und bietet zusätzliche Dienstleistungen an. Es gibt unzählige verschiedene Webhoster. Da ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Dennoch lohnt sich der Vergleich, da sich die Anbieter im Preis-Leistungsverhältnis zum Teil stark unterscheiden. In diesem Artikel können Sie erfahren, was Webhoster überhaupt sind und auf welche Eigenschaften es beim Vergleich ankommt.

Was ist ein Webhoster?

Als Webhoster bezeichnet man einen Anbieter, der in seinen Rechenzentren große Server mit enormen Speicherkapazitäten hat und diese gegen ein Entgelt an Kunden vermietet. Am häufigsten werden diese Speicherplätze genutzt, um eine Website zu installieren und betreiben. Doch auch für andere Zwecke können Sie sie nutzen. Manche verwenden sie, um eine Datenbank darauf zu speichern, andere legen einen sogenannten Server an, um miteinander Onlinegames zu spielen. In diesem Text beschränken wir uns auf die Funktionen, die Sie zum Betreiben einer Website benötigen.

Welche Dienstleistungen bietet er an?

Am wichtigsten für eine Homepage ist zunächst, dass Sie einen Speicherplatz haben. Hier unterscheiden sich die Angebote zum Teil stark. Manche Hoster bieten kleinere Speichervolumen günstiger an, andere wollen eher große Volumen durch günstigere Preise vertreiben. Der Preis für den Speicherplatz fällt regelmäßig an. Es ist eine monatliche oder jährliche Miete, die Sie zahle müssen. Wie groß der Speicher sein muss, hängt davon ab, wie umfangreich Ihre Website ist. Wenn Sie viele Videos oder Bilder veröffentlichen, benötigen Sie entsprechend mehr Platz.

Fast genauso wichtig wie der Speicherplatz ist die richtige Internetadresse (Domain). Auch diese können Sie über den Webhoster aussuchen und buchen. Zur Auswahl stehen nicht nur Adressen mit der Endung „.de“, sondern auch viele weitere. So können Sie ihre Wunschadresse realisieren, selbst wenn sie als .de-Adresse bereits vergeben ist. Welche Endung Sie auswählen, hat nichts mit dem Land zu tun, in dem Sie die Website betreiben. Sie können auch mehrere Endungen auswählen. Die Reservierung einer oder mehrere Domain-Endungen ist bei den Hostern unterschiedlich teuer. Manche bieten Pakete an, bei denen Sie mehrere Endungen wählen dürfen, bei anderen müssen Sie diese zusätzlich bezahlen.

Wenn Sie noch unerfahren mit dem Erstellen einer Website sind, können Sie bei vielen Anbietern einen Baukasten dazu buchen, mit dem Sie eine Internetpräsenz erschaffen können. Er leitet Sie Stück für Stück durch die wichtigsten Fragen und entwickelt so mit Ihnen gemeinsam eine funktionierende Homepage. Dabei sollten Sie aber im Hinterkopf behalten, dass Sie damit nicht wesentlich mehr als eine Homepage mit den Grundfunktionen erhalten. Benötigen Sie mehr, beispielsweise interaktive Elemente oder eine multimediale Website, sollen Sie sich an einen Profi wenden oder sich selbst mit den Systemen zum Erstellen einer Homepage auseinandersetzen. Auch bieten die Webhoster Funktionen an, mit denen Sie eine Webshop aufbauen und betreuen können.

Auf diese Kriterien sollten Sie achten

Über die wichtigsten Dienstleistungen hinaus, sollten Sie bei der Auswahl des richtigen Webhosters auch auf die folgenden Kriterien achten. Informieren Sie sich im Internet darüber, wie schnell der Datentransfer ist. Manche Hoster bieten Ihnen zwar einen sehr günstigen Preis, dafür dauert es vergleichsweise lange, bis eine Website geladen ist. Schauen Sie außerdem, welche Sicherheitsleistungen ein Webhoster anbietet. Erstellt er regelmäßig automatische Datensicherungen, die Ihnen dabei helfen, eine abgestürzte Website wieder zu rekonstruieren? Wie sieht der technische Support aus, falls Sie Fragen haben? Lassen Sie sich nicht von den scheinbar günstigen Preisen irritieren, sondern vergleichen Sie insbesondere auch, die Größe des zur Verfügung gestellten Speicherplatzes.

Gerade Neukunden werden häufig dadurch angeworben, dass das die Gebühren im ersten Jahr besonders günstig sind. Achten Sie also auf die Vertragslaufzeit und auf die Verteuerung nach dem ersten Jahr. Immer wieder gibt es Vergleichstest der Dienstleister. Schauen Sie sich diese an und achten Sie insbesondere auf die Punkte, die als besonders positiv oder besonders negativ herausgestellt werden.