Jeder Webserver besteht aus einer einzigartigen numerischen Zahlenfolge, durch diesen der Browser gezielt Hosts ansprechen kann, um Webseiteninhalte einzusehen. Der menschliche Nutzer bekommt diese Codes allerdings kaum zu Gesicht, denn IP-Adressen wie 173.194.70.94 sind anfällig für Tippfehler und lassen sich nur schwer einprägen. Aus diesem Grund konnte sich beim Webseitenaufruf die alphanumerische Methode etablieren – die Domain. Doch was ist eine Domain? Mithilfe der Domain können Internetseiten nicht nur exakt, sondern auch benutzerfreundlich adressiert werden. Die Wahl der richtigen Adresse und die Registrierung des passenden Domainnamens haben dabei einen entscheidenden Einfluss auf den Erfolg der eigenen Webseite. Im nachfolgenden Artikel finden interessierte Leser alle wichtigen Informationen zum Thema „Domain finden“ sowie „Was ist eine Domain?“.

Was ist eine Domain?

Der Domain-Name beschreibt eine einzigartige Webseitenadresse im Internet. In der Umgangssprache konnte sich der ursprünglich englische Begriff durchsetzen, im Deutschen lässt er sich frei mit „Bereich“ übersetzen. Doch was ist eine Domain nun? Jede Seite im World Wide Web lässt sich prinzipiell mit der sogenannten IP-Adresse aufrufen, die aus einer bestimmten Zahlfolge und mehreren Punkten besteht. Dieser Code ist vollkommen ausreichend, um die dazugehörigen Webseiteninhalten abrufen zu können. Da es den meisten Menschen allerdings sehr schwer fällt, sich eine oder mehrere lange Zahlenketten zu merken, wird die numerische IP-Adresse mithilfe der Domain in prägnante Namen umgewandelt. Die Domain beschreibt einen weltweit einmaligen und exakten Begriff für einen begrenzten Teil des Internets – beispielsweise für eine Webseite.

Internetnutzer erkennen Domains zum Beispiel an dieser Form: www.beispiel.de. Die individuelle Internetadresse bildet dabei einen wesentlichen Bestandteil des sogenannten Uniform Resource Locators (URL) und gibt an, wo sich die Ressource innerhalb der Domain Name Systems (DNS) Hierarchie befindet. Die Übersetzung der Domains in IP-Adressen übernimmt der spezialisierte Nameserver, der für die Namensauflösung der Codes verantwortlich ist. Dieser Webserver arbeitet dabei wie eine Telefonauskunft: Der Nutzer gibt eine Domain wie www.beispiel.de in die Suchmaske des Browsers ein, während dieser die Anfrage an den zuständigen Nameserver weiterleitet. Der hinterlegte Eintrag für www.beispiel.de wird dann im Anschluss aus der Datenbank abgerufen und die zugehörige IP-Adresse an den Webbrowser gesandt. Das Thema „Was ist eine Domain?“ konnte nun beantwortet werden, doch wie ist die Internetadresse aufgebaut?

Domain finden – wie ist eine Domain aufgebaut?

Domain-Aufbau im Überblick

  • First Level Domain: Die First Level Domain bezeichnet die Endung der Internetadresse wie .de, .com, .org, .us und so weiter.
  • Second Level Domain: Anhand der Second Level Domain erfahren Nutzer, welche Internetseite sie aufrufen. In der Regel wird durch die Second Level Domain bereits der Name des Unternehmens oder der Institution ersichtlich. Als Beispiele können google.de, facebook.de oder wikipedia.de genannt werden.
  • Third Level Domain: Mithilfe der Third Level Domain, die auch als Subdomain bezeichnet wird, können Webseitenbetreiber ihre Kategorien noch klar voneinander abgrenzen. Das ist immer dann von Vorteil, wenn die Internetseite viele Informationen enthält. Ein Beispiel für eine Subdomain wäre praxistipps.beispiel.de.

Wer für sich die optimale Domain finden will, sollte zunächst seinen Blick von der Frage „Was ist eine Domain?“ zum Aufbau einer Internetadresse richten. Der weltweit eindeutige Name der jeweiligen Internetseite ist stets nach einem gewissen Prinzip aufgebaut, während die verschiedenen Domains einer hierarchischen Struktur unterliegen. Die Third Level Domain oder Subdomain dient dazu, um ganz bestimmte Anwendungen aufzurufen. Mithilfe der Third Level Domain „www“ wird der klassische Webserver aufgerufen, während über „mobil“ direkt auf die mobile Version zugegriffen werden kann. Die Second Level Domain steht für den jeweiligen Namen der Webseite, wie der Name „Beispiel“ in der Adresse www.beispiel.de. Die First oder Top Level Domain beschreibt entweder das Länderkürzel am Schluss der Adresse wie .de oder steht für eine funktionelle Beschreibung wie .com. Der vollständige Name der Domain wird auch als Fully Qualified Domain Name (FQDN) bezeichnet.

Die richtige Domain finden – warum ist das so wichtig?

Nachdem die Frage, was ist eine Domain und wie ist sie aufgebaut, beantwortet wurde, wird nun die Bedeutsamkeit beim Domain finden behandelt. Wer seine eigene Homepage oder einen Webshop aufbauen will, legt für sich zunächst eine individuelle Webseitenadresse fest. Idealerweise erkennen Kunden oder Besucher direkt am Domain-Namen, was oder wen die Seite beinhaltet. Gerade im geschäftlichen Bereich punktet die eigene Domain durch Vertrauenswürdigkeit und Professionalität.

Aus rein technischen Gesichtspunkten mag der Domain-Name zwar überflüssig sein, er steigert aber die Benutzerfreundlichkeit des Internets enorm. Bevor der Name für die eigene Webseite festgelegt ist, muss dieser zunächst registriert sein. Dabei kann jeder Name nur einmal vergeben werden. Prinzipiell sollte jeder, der die optimale Domain finden will, die Waage halten zwischen Prägnanz und Einprägsamkeit für Besucher. Der Name sollte eindeutig genug sein für die jeweilige Unternehmung und nicht zu lang für die dazugehörige E-Mail-Adresse. Vermieden werden sollten beim Domain finden in jedem Fall Marken oder Namen von anderen Unternehmen, Namen von Prominenten sowie Tippfehler-Domains. Mit einer einprägsamen und aussagekräftigen Domain können Webseitenbetreiber dabei nicht nur bei ihren Besuchern punkten, sondern auch im internen Ranking der Suchmaschinen besser abschneiden.