Für den eigenen Webauftritt ist immer ein passender Webspace nötig, welcher auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Jeder Hoster führt hierbei unterschiedliche Dienstleistungen, welche sich meist im Preis niederschlagen. Um Geld zu sparen, steigen manche Personen auf Billigvarianten um. Doch diese können nur selten tatsächlich die benötigte Leistung bringen. Beim Webhosting nimmt aus diesem Grund ein guter Webhoster einen besonderen Stellenwert ein. 

Ein guter Webhoster für eine erfolgreiche Webseite 

Webhosting funktioniert in der Regel nur reibungslos, wenn der Server keine Fehler aufweist. Besonders Billigserver, welche gerne für eigene kleinere Websites oder Blogs in Verwendung sind, haben das Problem, dass zu viele User auf sie zurückgreifen. Der hohe Traffic sorgt dafür, dass der Server überlaufen ist, sodass er nur langsam reagiert. In manchen Fällen passiert es sogar, dass der Zugriff zu stark ist und der Server sich abschaltet. Dadurch können User nicht mehr auf ihren Webspace zugreifen und müssen abwarten, bis der Server wieder zugänglich wird.

Um Probleme mit dem eigenen Webspace durch Billigserver zu vermeiden, sollten User deshalb auf Angebote eines seriösen Webhosters zurückgreifen. Ein guter Webhoster führt unterschiedliche Pakete, welche Zugriff auf seinen Server bieten. Ein guter Webserver kostet zwar meist etwas mehr als die Billigvariante, bringt dennoch deutlich mehr Vorteile. Einer der Hauptgründe für gute Webserver ist der Support. Bei manchen Hostern ist der Support rund um die Uhr über mehrere Kontaktmöglichkeiten verfügbar. Somit ist es möglich, bei Problemen den Support via Telefon, Chat, Mail, Kontaktformular und anderen Kontaktmöglichkeiten zu erreichen und konkrete Antworten zum jeweiligen Anliegen zu erhalten. Der Support reagiert in der Regel schnell und kompetent, sodass eventuelle Hosterprobleme ebenso rasch geklärt werden.

Ein guter Webhoster erfüllt auch spezielle Ansprüche

Ebenfalls bietet ein guter Webhoster eine zuverlässige Hardware. Der Server hält selbst hohen Traffic statt, wodurch er nur selten bis gar nicht ausfällt. Folglich kann der Besitzer des Webspace nahezu jederzeit und überall auf seinen Webauftritt zugreifen, ohne sich auf bestimmte Benutzungszeiten zu beschränken. Verwenden Anfänger den Webspace, beschränkt sich das System zugleich nicht nur auf Personen mit Fachwissen. Gute Webhoster bieten ein klar aufgebautes System, welches eine einfache Bedienung ermöglicht.

Bezüglich Hardware beschränken sich Anbieter von guten Servern nicht nur auf die Verwaltung von einfachen Websites. Neben der Unterstützung von verschiedenen Formaten von beispielsweise Websites und Blogs besitzen die Server ebenso eine direkte Datenbankanbindung. Dadurch können jederzeit Dateien in eine Datenbank eingetragen und auf dem Webspace verwendet werden. Viele Server führen für die Datenbankanbindung sogar eigene Tools, welche beispielsweise die Benutzung von PHP und MySQL vereinfachen. 

Zahlreiche Auswahlkriterien denen ein guter Webhoster standhalten sollte 

Um gutes von schlechtem Webhosting zu unterscheiden, existieren ein paar zentrale Auswahlkriterien, welcher jeder Webspaceinhaber unbedingt beachten sollte. Die Kriterien unterscheiden sich je Unternehmen oder Person, da kleine Unternehmen oder Privatpersonen andere Bedürfnisse als große Konzerne besitzen. Aus diesem Grund lassen sich allgemein umfassende Kriterien, welche für jeden Interessenten an einem eigenen Webspace zutreffen, nur schwer festlegen.

Preis als zentrales Entscheidungsmerkmal

Eines der zentralen Kriterien für gutes Webhosting ist der Preis. Der Preis für den Webspace setzt sich aus den Setup Gebühren, den monatlichen Kosten sowie den versteckten Kosten zusammen. Viele Hoster verlangen bei der Einrichtung bzw. beim Setup des Webspace bestimmte Gebühren. Die Gebühren fallen unterschiedlich hoch aus, sodass sie viele User zunächst häufig abschrecken. Dennoch sollten die Gebühren auf ein gesamtes Jahr und nicht auf einen einzigen Monat aufgerechnet sein.

Zugleich setzen die Hoster fixe Monatskosten fest. Während manche Anbieter spezielle, verlockende Angebote führen, empfiehlt es sich die Hoster genau zu überprüfen. Billigangebote bedeuten in vielen Fällen, dass die Ladezeiten sehr schlecht sind, häufig Ausfälle eintreten oder der Support nur schlecht erreichbar ist. Testangebote, welche beispielsweise ein halbes Jahr laufen, sollten nur dann in Anspruch genommen werden, wenn die Kündigung problemlos verläuft. Des Weiteren verheimlichen manche Hoster bei Vertragsabschluss Zusatzkosten, welche sich erst später als versteckte Kosten entpuppen. Bei sehr vielen günstigen Angeboten treten weitere Kosten auf, da unter anderem bestimmte benötige Zusatzleistungen einzeln bezahlt werden müssen. Gute Hoster verlangen für die Verwendung ihrer Server fixe Gebühren ohne versteckte Nebenkosten, welche das gesamte Angebot abdecken. 

Auf die Leistung achten

Auch die Leistung spielt beim Webhosting eine wichtige Rolle. Je billiger der Preis des Hosters für den Webspace ist, desto geringer fällt meist das Leistungsangebot aus. Zusatzleistungen kosten zudem häufig viel Geld. Bei der Auswahl eines passenden Webhosters sollen deshalb alle inbegriffenen Leistungen genau überprüft werden. Wichtig sind hierbei sämtliche Leistungen, welche im Monatspreis inbegriffen sind. Sind diese für den geforderten Preis ausreichend, wählt man den jeweiligen Webhoster. Bei einer unzureichenden Leistung besteht die Gefahr, dass später die Zusatzleistungen gesondert verrechnet werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass im Monatspreis Leistungen inkludiert sind, welche gar nicht benötigt und somit umsonst gezahlt werden.

Benötigt man mehrere Domains, muss man überprüfen, wie viele Domains das Leistungsangebot beinhaltet. Manche Hoster bieten lediglich eine Domain pro Hosting-Tarif an, wodurch mehrere Domains mit zusätzlichen Hosting-Paketen gekauft werden müssen. Zugleich besitzt nicht jeder Hoster dieselbe Datenbank. Welche Art von Datenbank verfügbar ist und wie viele Datenbanken im Angebot enthalten sind, ist für viele User ebenso ein ausschlaggebender Punkt. Vor allem für User, welche eine gute und schnelle Datenbankanbindung, beispielsweise bei Onlineshops oder Blogs, benötigen, stellt die Datenbankanbindung einen wichtigen Entscheidungspunkt dar. Da nicht jeder Server jede Programmiersprache unterstützt, soll eine benötigte Programmiersprachen auf ihre Aktualität und Verfügbarkeit überprüft sein.

Ausreichend Schnelligkeit und Speicherplatz

Jede Website benötigt einen individuellen Speicherplatz sowie eine passende Geschwindigkeit. Der ausgewählte Webhoster sollte ausreichend Speicherplatz für das geplante Vorhaben zur Verfügung stellen. Einfache Websites besitzen zum Beispiel eine anderen Speicherplatzbedarf als Shops oder Blogs. Vor allem Videos, Bilder und andere Grafiken beanspruchen binnen kürzester Zeit viel Speicherplatz, daher muss man immer ein passendes Paket auswählen. Auch Kontaktmöglichkeiten wie etwa Mails kann man nur empfangen speichern, wenn ausreichend Speicherplatz verfügbar ist. Gute Webhoster führen dabei mehrere Pakete mit unterschiedlichem Speicherplatz, welche sich bei Bedarf kostengünstig erweitern lassen.

Die Ladezeiten ist nicht nur durch den Traffic beschränkt. Damit nicht nur ein User die gesamte Serverleistung bzw. -bandbreite für sich beansprucht, verbieten manche Hoster bestimmte Programme wie Chat-Software. Auch unbegrenzter Traffic trifft nicht bei jedem Anbieter zu. Überschreitet ein User die festgelegten Traffic-Grenzen im Monat, können ihn Zusatzkosten erwarten. Möchte der User ungewollte Einschränkungen vermeiden und eine gute Ladezeit erzielen, sollte er immer das gesamte Angebot inklusive Kleingedrucktem lesen. Verbietet ein Hoster generell bestimmte Leistungen, kann man diese außerdem nicht durch Zusatzpakete hinzufügen. Ein seriöser Webhoster allerdings führt zahlreiche verschiedene Dienstleistungen und eine hohe Traffic-Grenze, welche keine Auswirkungen auf die Ladezeiten hat.

Testmöglichkeiten und angepasste Verträge

Hat man die Auswahl bezüglich eines passenden Angebots für  einen Webhoster getroffen, soll man trotzdem nie sofort einen Vertrag unterzeichnen. Seriöse Webhoster ermöglichen Testmöglichkeiten in einem festgelegten Zeitraum von beispielsweise einer Woche oder einem Monat. Der Testaccount sollte nicht verpflichtend sein und sich nach der Testphase wieder kündigen lassen. Manche Webhoster locken Kunden mit besonders perfomanten Servern, deren Leistungsumfang nicht dem tatsächlichen Angebot entspricht. Nur wenn die Leistung überzeugt, empfiehlt es sich bindende Verträge einzugehen. Manche Webhosting Angebote beinhalten ergänzend bestimmte Rabatte, wenn Verträge im Ausmaß von ein bis zwei Jahren abgeschlossen werden. Seriöse Anbieter führen dabei eine Kündigungsfrist mit bestimmtem Zeitraum, welche dem Kunden die Chance bietet, aus dem Vertrag ohne hohe Kosten auszusteigen. Hier gilt es, Angebote abzuwägen und ebenfalls auf den Ruf des Hosters zu achten.

Fazit

Webhoster mit einer langen Erfahrung und positiven Erfahrungsberichten bedeuten meist, dass Support und Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen. Selbst durchgeführte oder veröffentlichte Webhostervergleiche im Internet helfen häufig, einen passenden seriösen Hoster zu finden, dessen Leistungsangebot auf die benötigen Bedürfnisse zugeschnitten ist und somit einen reibungslosen Betrieb des geplanten Webauftritts ermöglicht.